12.04.2025 bis 01.02.2026

 

 

Das Benediktinerkloster in
Gengenbach war ein weithin
ausstrahlendes Zentrum des geistigen
Lebens, der Bildung, Kultur, Wirtschaft
und Verwaltung, deren Auswirkungen
nach annähernd 1300 Jahren immer
noch spürbar sind.

 

Gengenbacher Evangeliar

Die Handschrift enstand im Jahre 1150 im Elsaß und fand den atemberaubenden Weg von Gengenbach über Paris nach Stuttgart und überstand dort in der Württembergischen Landesbibliothek den Krieg.

Bereits vor 25 Jahren war das Evangeliar einmal zu Gast im Haus Löwenberg.

 

Korrespondenten von Rang sorgen für ein Zusammentreffen in Wort, Schrift und Bild mit ausgesuchten Faksimile-Seiten.

Dazu gehören Weihbischof Dr. Christian Würtz und Pater Anselm Grün. Alexander Lauterwasser verknüpft Wasserklang-Bilder gregorianischer Gesänge mit Noten des Osterlobs. Werke von Luc Simon und Barbara Klemm treten in den Dialog mit der Weihnachhtsdarstellung. Weitere Werke von Antoni Tapies, Günther Uecker, Jiri Kolar, Rainer Nepita, Reinhard End, Ben Willikens, Christine Lichthardt und Manfred Schlindwein stellen Bezüge zum Gengenbacher Evangeliar her.

Fotografin Manuela Seiler sammelte landschaftliche Strukturen des ehemaligen Klosterhofs der Familie Schilli.

Ein Zeichen-Raum zeugt vom urmenschlichen Streben nach Kommunikation, hier haben Besucher die Möglichkeit eigene Zeichen zu setzen.

 

Bild: Württembergische Landesbibliothek, Stuttgart

 

Bilder: Christine Lichthardt und ci-media GmbH Werbeagentur, Alexander Lauterwasser und Manfred Schlindwein

Die um 1600 entstandenen Passionsteppiche gehören zu den Schätzen der oberrheinischen Textilkunst und gelangten im späten 19. Jahrhundert in die ehemalige Klosterkirche. Die sechs Passionsteppiche bilden zusammen mit den 15 Übermalungen Arnulf Rainer´s den zweiten Höhepunkt der Ausstellung.

Einblicke in den Eingangsbereich und die Ausstellungsräume